Herzfrequenz · Ruder-UT2–AN-Modell

Ruder-Herzfrequenzzonen (UT2–AN)

Rudern nutzt ein Fünf-Band-Herzfrequenzmodell: UT2 ist 55–70 % des Maximums, UT1 70–80 %, AT 80–85 %, TR 85–95 % und AN über 95 %. Bei 190 bpm Maximum liegt UT2 bei 105–133 bpm und die Schwelle AT bei 152–162 bpm. Der Großteil des Ruderumfangs sollte gleichmäßiges UT2 sein.

Geprüft von Coach SvenMethodik

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Maximale Herzfrequenz

190bpm

ZoneBereichWas es trainiert
UT2

Utilisation 2 (UT2)

105–133 bpm

UT1

Utilisation 1 (UT1)

133–152 bpm

AT

Anaerobe Schwelle (AT)

152–162 bpm

TR

Transport (TR)

162–181 bpm

AN

Anaerob (AN)

≥ 181 bpm

UT2 · Utilisation 2 (UT2). Lange aerobe Basis – das Fundament des Ruderumfangs. RPE 2–3, Steady-State, leicht zu sprechen.

UT1 · Utilisation 1 (UT1). Obere aerobe Ausdauer und Effizienz. RPE 4–5, angenehm fordernd.

AT · Anaerobe Schwelle (AT). Laktatschwelle; nachhaltiges Renndistanz-Tempo. RPE 6–7, hart, aber kontrolliert.

TR · Transport (TR). VO₂max und Sauerstofftransport; 2k-spezifisch. RPE 8–9, sehr hart.

AN · Anaerob (AN). Anaerobe Leistung; Starts und Sprints. RPE 9–10, maximal.

  • British Rowing und Concept2 nutzen ein Fünf-Band-Modell (UT2 → AN). Der weitaus größte Teil des Trainings ist gleichmäßige UT2-Arbeit, die den aeroben Motor aufbaut, von dem ein 2k abhängt.
  • Wo möglich, verankere diese auch an deiner 2k-Split: UT2 liegt rund 20–30 s/500 m langsamer als das 2k-Tempo, AT etwa 8–12 s langsamer und TR nahe am 2k-Tempo.

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Das Fünf-Band-Rudermodell

British Rowing und Concept2 nutzen fünf Bänder der maximalen Herzfrequenz: UT2 (55–70 %), UT1 (70–80 %), AT (80–85 %), TR (85–95 %) und AN (über 95 %). UT2 ist aerobe Basisarbeit im Gesprächstempo. UT1 ist obere aerobe Ausdauer, AT Laktatschwelle, TR VO₂max und AN Starts und Sprints.

Zonen mit deinem 2k-Split in Beziehung setzen

UT2 liegt etwa 20–30 Sekunden pro 500 m langsamer als das 2k-Tempo, AT etwa 8–12 Sekunden langsamer, TR nahe dem 2k-Tempo. Nutze Herzfrequenz und Split zusammen. Hitze oder Ermüdung im einen zeigt sich im anderen.

Wie man das Training verteilt

Elite-Programme legen die meiste Zeit in UT2 und UT1, mit AT, TR und AN in kleinen Dosen. Die Herzfrequenz hinkt der Belastung 1–3 Minuten hinterher, kurze Intervalle beurteilst du daher nach Split und Schlagzahl.

Rechenbeispiel

Für einen Ruderer mit einer maximalen Herzfrequenz von 190 bpm:

UT2, Aerobe Basis (55–70 %)105–133 bpm
UT1, Obere Aerobe (70–80 %)133–152 bpm
AT, Schwelle (80–85 %)152–162 bpm
TR, Transport / VO₂max (85–95 %)162–181 bpm
AN, Anaerob (>95 %)≥ 181 bpm

Das AT-Band ist nur etwa 10 bpm breit. Schwellenarbeit braucht präzise Einteilung.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet UT2 beim Rudern?

UT2 (Utilisation 2) ist das niedrigste Ruderband, 55–70 % der maximalen Herzfrequenz. Es ist gleichmäßige aerobe Arbeit im Gesprächstempo und der Großteil des Ruderumfangs. Bei 190 bpm Maximum liegt UT2 bei 105–133 bpm.

Wie hängen Ruder-Herzfrequenzzonen mit meinem 2k-Split zusammen?

UT2 liegt etwa 20–30 Sekunden pro 500 m langsamer als das 2k-Tempo, AT rund 8–12 Sekunden langsamer, TR nahe dem 2k-Tempo. Zusammen geben sie zwei unabhängige Kontrollen der Intensität.

Wie viel meines Ruderns sollte UT2 sein?

Das meiste. Elite-Ruderprogramme verbringen den Großteil der Trainingszeit in UT2 und UT1, mit AT, TR und AN in kleinen Dosen. Das baut die aerobe Basis auf, die 2.000-m-Rennen belohnen.

Warum ist das AT-Band so schmal?

Das AT-Band umspannt 80–85 % der maximalen Herzfrequenz, etwa 10 bpm bei 190 bpm Maximum. Die Laktatschwelle ist ein scharfer Wendepunkt, kleine Einteilungsfehler lassen dich darunter fallen oder schieben dich in TR.

Sollte ich Ruderzonen aus Herzfrequenz oder Tempo setzen?

Nutze beides. Die Herzfrequenz verankert gleichmäßige UT2- und UT1-Arbeit. Split und Schlagzahl sind für kurze TR- und AN-Intervalle verlässlicher, wo die Herzfrequenz hinterherhinkt.

Quellen

  • British Rowing, Training Program & Intensity Bands. The UT2 → AN five-band intensity model and its %HRmax / lactate guidelines.
  • Concept2, Training Guide. Heart-rate training bands (UT2, UT1, AT, TR, AN) and their relationship to 2k split.
  • Jan Olbrecht, The Science of Winning. Aerobic/anaerobic capacity and power physiology underpinning the rowing and swim band models.

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