Vertikal · Skibergsteigen

Skibergsteigen-Vertikal-Rechner

Skibergsteigen wird an den Anstiegen entschieden, daher ist die vertikale Steigrate (Vm/h) neben der 5-Zonen-Herzfrequenz der zentrale Anker. VAM ist Höhenmeter geteilt durch Stunden: 600 m in 30 Minuten sind 1.200 m/h. Teile lange Anstiege bei 70–95 % der Test-VAM ein, hier 840–1.140 m/h.

Geprüft von Coach SvenMethodik

Deine Zahlen

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Test-Steigrate

1200m/h

aus deinem vertikalen Zeitfahren

Leichte Steigrate

840m/h

~70 % des Tests

ZoneBereichWas es trainiert
Z1

Regeneration

95–114 bpm

Z2

Grundlagenausdauer

114–143 bpm

Z3

Tempo

143–162 bpm

Z4

Schwelle

162–175 bpm

Z5

VO₂max

175–190 bpm

Z1 · Regeneration. Leichte Abfahrten und Erholung. RPE 1–2.

Z2 · Grundlagenausdauer. Lange aerobe Aufstiegs-Basis. RPE 3–4, Aufstiegstempo für den ganzen Tag.

Z3 · Tempo. Anhaltendes Aufstiegstempo. RPE 5–6, fordernd.

Z4 · Schwelle. Renn-Aufstiegsschwelle. RPE 7–8, hart.

Z5 · VO₂max. Steile Antritte und der Schlussaufstieg. RPE 9–10, maximal.

  • Skimo entscheidet sich an den Aufstiegen, daher ist die vertikale Steigrate (Vm/h) der zentrale Leistungsanker. Deine Test-Rate hier liegt bei etwa 1200 m/h; lange Aufstiege nahe 840–1140 m/h einteilen.
  • Nutze die Herzfrequenz-Zonen oben für das Alltagstraining und den Steigraten-Leitfaden, um Rennen und Aufstiegsintervalle einzuteilen. Beides zusammen schlägt jeweils eines allein.

Ein PDF mit deinen personalisierten Ergebnissen, plus QR-Code, um sie jederzeit wieder zu öffnen.

Warum die vertikale Aufstiegsrate zählt

Skimo-Rennen werden an den Aufstiegen gewonnen, daher ist die vertikale Steigrate (VAM, Höhenmeter pro Stunde) die zentrale Leistungskennzahl, wie die Leistung für Radfahrer. Der Rechner zeigt deine Test-Rate und eine lockere Richtrate, in Metern oder Fuß pro Stunde.

Anstiege nach VAM und Herzfrequenz einteilen

Lange Anstiege liegen bei 70–95 % der Test-VAM: 70 % für ganztägige Touren, 95 % für die Renn-Anstiegsschwelle. Bei 1.200 m/h sind das 840–1.140 m/h. Kombiniere sie mit den fünf Herzfrequenz-Zonen: Zone 2 für die Basis, Zone 4 für die Schwelle, Zone 5 für steile Antritte. Die Steigrate teilt das Rennen ein. Die Herzfrequenz steuert die tägliche Intensität.

Die Zahlen lesen

Die Test-VAM hängt von Steigung und Schnee ab. Eine gleichmäßige, mäßig steile Aufstiegsspur ist am wiederholbarsten. Bruchharsch oder flaches Gelände senken sie. Teste am selben Anstieg unter ähnlichen Bedingungen neu.

Das Vertikal-Zeitfahren (Skimo-Feldtest)

Ausgeruht, an einem gleichmäßigen Anstieg. Es ist eine maximale Belastung, brich ab, wenn du dich unwohl fühlst.

  1. 1

    Einen gleichmäßigen Anstieg wählen

    Eine gleichmäßige, mäßig steile Aufstiegsspur mit bekannten 500–700 Höhenmetern und ohne Flachstücke.

  2. 2

    Aufwärmen

    10–15 Minuten locker aufsteigen mit ein paar kurzen Antritten.

  3. 3

    Den festen Höhengewinn hart klettern

    Die vollen Höhenmeter bei harter, gleichmäßiger Zeitfahr-Belastung aufsteigen.

  4. 4

    Höhe und Zeit notieren

    Gib Höhenmeter und Zeit ein für deine Test-VAM und Zonen.

Rechenbeispiel

Ein Skiläufer klettert im Zeitfahren 600 Höhenmeter in 30:00:

Geklettert vertikal600 m
Testdauer30:00
Test-VAM (600 m ÷ 0,5 h)1.200 m/h
Lockere Kletterrate (~70 %)840 m/h
Schwellen-Kletterrate (~95 %)1.140 m/h

Der Einheiten-Umschalter zeigt dieselben Raten in Fuß pro Stunde.

Häufig gestellte Fragen

Was ist VAM im Skibergsteigen?

VAM (velocità ascensionale media) ist die vertikale Steigrate in Höhenmetern pro Stunde. 600 m in 30 Minuten ergeben 1.200 m/h. Skimo-Rennen werden an den Anstiegen entschieden, daher ist VAM neben der Herzfrequenz der zentrale Anker.

Wie führe ich ein Vertikal-Zeitfahren durch?

Wähle einen gleichmäßigen, mäßig steilen Anstieg mit bekannten 500–700 Höhenmetern. Wärm dich 10–15 Minuten auf, steig ihn bei gleichmäßiger Zeitfahr-Belastung hoch und notiere Höhenmeter und Zeit. Höhenmeter geteilt durch Stunden ist deine Test-VAM.

Wie schnell sollte ich bei langen Belastungen klettern?

Teile lange Anstiege bei 70–95 % der Test-VAM ein: 70 % für ganztägige Touren, 95 % für die Renn-Anstiegsschwelle. Bei einer Test-Rate von 1.200 m/h sind das 840–1.140 m/h.

Sollte ich Anstiege nach Herzfrequenz oder Vertikalrate einteilen?

Teile Rennanstiege nach Steigrate ein, weil die Herzfrequenz hinterherhinkt und über lange Anstiege driftet. Nutze die Herzfrequenz-Zonen für das Alltagstraining: Zone 2 für die Basis, Zone 4 für die Schwelle.

Warum ändert sich meine Test-VAM zwischen Anstiegen?

Die Test-VAM ändert sich mit Steigung und Schnee. Eine gleichmäßige, mäßig steile Aufstiegsspur ist am wiederholbarsten. Bruchharsch oder flaches Gelände senken sie. Teste am selben Anstieg unter ähnlichen Bedingungen neu.

Quellen

  • Ferrari, VAM (velocità ascensionale media). Vertical ascent rate in meters per hour as a climbing-performance metric.
  • Seiler & Tønnessen (2009). “Intervals, thresholds, and long slow distance: the role of intensity and duration in endurance training.” Sportscience 13:32–53.

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